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Weniger Pommes, mehr Frischkartoffeln

Fotos: Trent Perrent
Verkäufer in der Halle mit Kartoffeln

Der Trend der vergangenen beiden Jahre, selbstzubereitete Mahlzeiten zu Hause zu essen und nicht unter Corona bedingten Einschränkungen in der Gastronomie, setzt sich fort. Das ist auch bei Kartoffelerzeugnissen und Frischkartoffeln zu spüren.

Rund 59 kg Kartoffeln verbrauchte jeder Bundesbürger im letzten Jahr – zwei Kilogramm mehr als im Vorjahr. Dabei sank der Pro-Kopf-Verbrauch von Kartoffelerzeugnissen, wie Pommes frites, Kartoffelsalat oder Chips, um 400 g. Der Verbrauch von Speisefrischkartoffeln stieg hingegen um rund drei Kilogramm pro Person und liegt nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) bei 24 kg.

Wie in den Vorjahren konnte der inländische Bedarf an Kartoffeln aus heimischer Erzeugung gedeckt werden. Die Kartoffelanbaufläche lag 2021 bei 258.300 ha – rund sechs Prozent unter dem Vorjahr. Der Anbauschwerpunkt liegt in Niedersachsen, gefolgt von Bayern und Nordrhein-Westfalen. Die vorläufige Erntemenge sank um gut neun Prozent und beträgt für 2021 10,6 Mio. t Kartoffeln. Beim Kartoffelanbau überwiegt die konventionelle Erzeugung.

Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

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