Magazin für Einkäufer, Marktfirmen
und Fans des Grossmarktes Hamburg

Erdbeere

Fotos: Couleur (Pixabay)

Erdbeeren zählen zu den beliebtesten Früchten des Sommers. Trotz ihres hohen Wassergehalts von 90 Prozent enthalten sie viele wichtige Inhaltsstoffe. Sie sind also nicht nur gesund, sondern auch der ideale Snack für die schlanke Linie. Aber ist die Erdbeere denn tatsächlich eine Beere oder vielleicht eine Nuss?

Erdbeeren (Fragaria) gehören aus botanischer Sicht nicht zu den Beeren. Ebenso wenig wie Himbeeren und Brombeeren, denn sie sind Sammelnussfrüchte. Das rote Fruchtfleisch ist nur eine Scheinfrucht, die eigentlichen Früchte sind die kleinen gelben Körner an der Oberfläche. Diese Nüsschen sind die eigentlichen Einzelfrüchte der Erdbeere.

Unreife Früchte erkennt man an grün-weißen Rändern. Sie sollten noch an der Staude gelassen werden, da sie nicht nachreifen. Überreife Früchte erkennt man an der matten Fruchthaut. Erdbeeren sind schlecht zu lagern. Im Kühlschrank halten sich Erdbeeren zwei bis drei Tage. Der Kelch sollte erst kurz vor dem Verzehr entfernt werden. Wer viele Erdbeeren übrig hat, kann sie problemlos einfrieren und später ein Püree, Kompott oder eine leckere Marmelade daraus machen. Als ganze Frucht ist sie nach dem Auftauen leider zu matschig.

Erdbeeren sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Sie liefern viele wichtige Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Die beachtliche Menge an Vitamin C in Erdbeeren stellt sogar den von Zitronen in den Schatten. Nur wenige Früchte liefern Folat in so hoher Menge wie Erdbeeren. Dieses B-Vitamin ist besonders für schwangere Frauen wichtig, da es an der Blutbildung beteiligt und wichtig für die Zellteilung ist.

Erdbeeren sollte man bis spätestens September pflanzen, denn diese brauchen noch ein paar warme Tage um anwachsen zu können. Erst wenn sie gut angewachsen und stark genug sind, können sie den Winter überleben. Wer im Herbst die Pflanzen zu spät setzt, geht das Risiko ein, dass sie im Boden verfaulen. Dabei ist es gut zu wissen, dass in der Zeit vom Pflanzen bis zum ersten Frost die Blütenanlage für die Ernte im Folgejahr gebildet wird.

Wie wäre es mit einem sommerlichen Rucola-Basilikum-Salat mit Erdbeeren?

Rezept für 4 Portionen
4 EL Pinienkerne
500 g Erdbeeren
225 g Rucola
1 Bund Basilikum
8 EL Olivenöl
5 EL weißen Balsamico
50 g flüssiger Honig
50 g Pecorino oder Parmigiano Reggiano
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Pinienkerne ohne zusätzliches Fett in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Dabei häufig wenden, da die Kerne leicht verbrennen.

Die Erdbeeren waschen, gut trocknen und vierteln. Rucola und Basilikum ebenfalls trocknen, grob zerteilen und mit den Erdbeeren auf 4 Teller anrichten.

Aus dem Olivenöl, dem Balsamico und dem Honig eine Vinaigrette anrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat gießen. Den Käse in dünne Scheiben hobeln.

Die Pinienkerne und den Käse über den Salat streuen.

Tipp
Am besten wäscht man Erdbeeren nicht unter fließendem Wasser, sondern in stehendem Wasser. Ein zu harter Wasserstrahl kann die Früchte beschädigen. Die grünen Kelchblätter sollten erst nach dem Waschen entfernt werden, ansonsten nehmen die Erdbeeren beim Waschen das Wasser auf. Anschließend vorsichtig trocken tupfen.

Veröffentlicht am