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Zucchini

Fotos: Cecilia Millones

Lang, grün, nussig im Geschmack – das soll eine Beere sein?
Das Geheimnis der Zucchini.

Wer hätte gedacht, dass die Zucchini zur Familie der Beeren gezählt wird? Botanisch gesehen jedenfalls ist es so, denn eine Beere wird definiert als Schließfrucht, die aus einem einzigen Fruchtknoten hervorgegangen ist, sich während der Reife nicht öffnet und später als Ganzes von der Pflanze abfällt.

Die gurkenähnliche Frucht entstammt dem Kürbis und kommt auch deshalb zu ihrem ungewöhnlichen Namen: auf Italienisch heißt Kürbis nämlich „Zuccha“ und „Zucchini“ bedeutet demnach „kleine Kürbisfrucht“. Das Aussehen der Zucchini kann sehr unterschiedlich sein: Mal Gelb, mal Grün, mal gesprenkelt und mal gestreift. Im Handel wird meistens jedoch die klassische dunkelgrün gestreifte Variante angeboten.

Ihren Ursprung hat „die kleine Kürbisfrucht“ in Mexiko und Westindien. Mit der Entdeckung Amerikas fand sie ihren Weg nach Südeuropa, wo sie heute fester Bestandteil der mediterranen Küche ist. Seit einigen Jahren schon wird die Zucchini auch in nördlichen Breitengraden angebaut. Ein Tipp am Rande: Wer selbst Zucchini anbaut, kann auch die Blüte verwenden – nicht nur zur Dekoration, sondern auch als köstliche Beigabe in Salaten oder gefüllt und gebraten oder frittiert.

Beim Kauf von Zucchini sollte darauf geachtet werden, dass die Schale unbeschadet ist. Eine beschädigte Schale verringert die Haltbarkeit. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich die Zucchini rund 10 Tage. Zucchini reifen schneller durch das Reifegas Ethylen. Sie sollten daher nicht neben Obst- und Gemüsesorten gelagert werden, die das Reifegas ausstoßen, wie z. B. Birnen, Äpfel oder Tomaten.

Besonders beliebt ist die Zucchini, weil sie so wenig Kalorien hat und durch die in ihr enthaltenen Bitter- und Ballaststoffe sehr gut sättigt. Und ihr Verzehr bringt noch einen wunderbaren Effekt für die Gesundheit mit: Der Körper wird mit vielen Vitaminen und Mineralien versorgt. Sie sind reich an Calcium, Eisen, Kalium, Phosphor, Vitamin A und C.

Der leicht nussige Geschmack lässt eine Kombination mit vielen anderen Gemüsesorten zu: Ob roh oder gegart – Zucchini schmeckt immer. Roh verarbeitet rundet sie geraspelt oder fein gehackt Salate ab und warm zubereitet sind mit Hackfleisch zubereitete Zucchini ein beliebter Genuss. Wie wäre es mit einem kalten Zucchinisalat?

Rezept für 4 Portionen
500 g Zucchini
4 EL Olivenöl
1 Stuck Limette oder Zitrone
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Die Zucchini schneiden und gegebenenfalls schälen (wenn die Schale beschädigt ist). Die Zucchini mit der Zitrone und dem Olivenöl in eine Schüssel geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gut mischen und einziehen lassen.

Tipp
Eine Stunde vor dem Servieren zubereiten, damit die Zucchini gut einziehen kann.
Perfekt als Beilage zu gegrilltem oder gebratenem Fisch.

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