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Spargel

Fotos: Couleur (Pixabay)

Für viele Genießer hat die schönste Jahreszeit begonnen: es ist Spargelzeit. Gemüsespargel oder Gemeiner Spargel ist eine von ca. 220 Arten aus der Gattung Spargel. Umgangssprachlich wird er meist kurz Spargel genannt. Gegessen werden die jungen Triebe. Weiße Stangen wachsen ausschließlich unter der Erde. Der grüne Spargel wächst über der Erde. Die Farbe kommt vom Chlorophyl, das sich durch die Sonnenstrahlen bildet.

Man sagt, frischen Spargel erkennt man daran, dass er quietscht, wenn man ihn aneinander reibt. Weitere wichtige Merkmale sind aber auch, dass die Köpfchen geschlossen sein sollten, die unverletzte Schale leicht glänzt und die Stangen eine feuchte Schnittstelle aufweisen.

Spargel ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Spargel enthält viel Wasser und nur wenige Kalorien, steckt aber voller Mineralien und Vitaminen. Egal ob grün oder weiß, beide Sorten sind gesund.

Spargel regt den gesamten Stoffwechsel an und hilft dem Körper dabei, Giftstoffe auszuschwemmen. Er eignet sich daher gut zum Entgiften und Abnehmen. Die enthaltene Asparaginsäure sorgt für eine harntreibende Wirkung. Das im Spargel enthaltene Phosphor verbessert den Transport, die Speicherung und die Verwertung von Energie im menschlichen Körper und Kalzium ist gut für Zähne und Knochen. Kalium wirkt blutdrucksenkend und ist wichtig für das Funktionieren der Nervenreizleitungen. Im Spargel stecken auch viele lebensnotwendige Vitamine wie Vitamin A, C, E und K. Mit 1 Portion von 500 Gramm deckt man bereits ungefähr die Hälfte des Tagesbedarfs an Folsäure. Das Vitamin aus der B-Gruppe fördert die Zellerneuerung und die Blutbildung. Dies sind aber nur einige Beispiele. Wer sich also öfter Spargel schmecken lässt, gönnt sich nicht nur kulinarisch etwas Gutes.

Aber: So gesund Spargel auch ist, wer Probleme mit den Nieren hat oder anfällig für Gicht ist, sollte wegen seines relativ hohen Gehalts an Purinen besser darauf verzichten oder vorher mit einem Arzt drüber sprechen.

Ungeschält und in ein feuchtes Tuch eingewickelt behalten die Stangen zwei Tage ihre Frische ohne große Qualitätsverluste. Frischen Spargel kann man auch einfrieren. Geschält und am Besten vakuumiert hält er sich für ca. 6 Monate im Tiefkühlfach. Dann muss der Spargel aber unaufgetaut ins kochende Wasser gegeben werden.

Wie wäre es mit einem leckeren Brotsalat mit grünem Spargel?

Rezept für 4 Portionen
200 g Ciabatta
2 Knoblauchzehen
600 g grüner Spargel
600 g Kirschtomaten
4 EL Rotweinessig
1 TL Zucker
Salz
Pfeffer
10 EL Olivenöl
6 Stiele Basilikum
100 g Parmesan

Zubereitung
Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Das Brot in dünne Scheiben schneiden, auf ein Rost legen und auf der mittleren Schiene im Backofen 3 bis 4 Minuten hellbraun rösten. Die Knoblauchzehen halbieren und die Brotscheiben mit den Schnittflächen einreiben.

Den Spargel waschen und die Enden abschneiden. (Schälen: siehe Tipp unten). Den Spargel schräg in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. In einem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und den Spargel darin ca. 3 Minuten leicht bissfest garen. Anschließend den Spargel abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Nun die Tomaten waschen und halbieren. Den Essig mit Zucker, Salz, Pfeffer, 3-4 EL Wasser verrühren und das Öl nach und nach unterrühren. Den Parmesan in Späne schneiden oder hobeln. Die Basilikumblätter von den Stielen streifen und grob hacken oder zupfen.

Die Tomaten und den Spargel mit der Vinaigrette vermischen und kurz ziehen lassen. Dann das Brot und das Basilikum untermischen und ebenfalls kurz ziehen lassen.

Den Salat mit dem Parmesan bestreuen und servieren.

Tipp
Wenn das untere Drittel des grünen Spargels lila-weißlich und hart ist, dann sollte man den Spargel schälen. Dünne, durchgehend grüne Spargelstangen brauchen nicht geschält werden. Sollten sich die Spargelstangen aber etwas dicker anfühlen, dann sollte lediglich das untere Drittel geschält werden.

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