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Kiwi

Fotos: faceboardfoundation (Pixabay)
Kiwis

Spricht man in Neuseeland von „Kiwis“, kann das zu Verwirrung führen, denn so werden nicht nur die Früchte, sondern auch die Einwohner und der Kiwi-Vogel – das Nationalsymbol des Landes – bezeichnet. Die Neuseeländer führten die Kiwi um 1900 unter dem Namen „Chinesische Stachelbeere“ aus China ein und begannen sie zu kultivierten. Ihren heutigen Namen erhielt die Frucht 1959 vom Kiwi-Vogel aus werberelevanten Überlegungen. Mit Erfolg: Die Frucht avancierte zu einem der bekanntesten Exportschlager Neuseelands. Inzwischen wird die eiförmige Frucht mit der grünen behaarten Schale auch in Australien, Kalifornien, Chile, Israel und Südeuropa angebaut und ist bei uns das ganze Jahr über erhältlich.

Die Kiwi enthält so viel Vitamin C wie kaum ein anderes Obst. Bereits eine Kiwi pro Tag deckt den empfohlenen Tagesbedarf. Daneben punktet sie mit viel Magnesium. Gerade die Kombination aus Vitamin C und Magnesium ist eine Wohltat für das Immunsystem und die Nerven und stärkt die Konzentrationsfähigkeit. Die Kiwi enthält kaum Kalorien, was die Frucht mit der handlichen Größe zu einer idealen Zwischenmahlzeit macht: In der Mitte quer aufgeschnitten können beide Hälften einfach ausgelöffelt werden.

„Hayward“ heißt die grüne Kiwisorte, die überwiegend bei uns im Handel erhältlich ist. Wenn die Frucht bei leichtem Fingerdruck nachgibt, hält man eine Kiwi mit der richtigen Reife in der Hand. Grüne Kiwis mögen es nicht zu kühl, deswegen werden sie am besten bei Raumtemperatur aufbewahrt. Zusammen mit Milchprodukten sollten sie nicht verzehrt werden, denn sie enthalten Actinidin, ein Eiweiß spaltendes Enzym, das Milchprodukte im Kontakt mit dem Fruchtfleisch bitter schmecken lässt.

Wer gerne Quark oder Desserts mit rohen Früchten isst, sollte zur gelben Kiwi greifen. Sie verträgt sich sehr gut mit Milchprodukten, ist etwas kleiner als ihre grüne Schwester, hat eine unbehaarte Schale, gelbes Fruchtfleisch und einen milden honigsüßen Geschmack. Im Gegensatz zu den kälteempfindlichen grünen Kiwis fühlen sich die „goldenen Schwestern“ kühl gelagert am wohlsten.

Noch nicht allzu bekannt ist die pflaumengroße Mini-Kiwi, die allerdings nicht zur Familie der Kiwis zählt. Die unbehaarten Beeren können problemlos wie Tafeltrauben mit der Schale gegessen werden. Mini-Kiwis isst man am besten roh und auch hier sollte auf eine Kombination mit Milchprodukten verzichtet werden.

Ein selbst zubereiteter Kiwi-Smoothie erfrischt und ist der ideale Vitamin-Kick nach dem Sport. Hier gibt es ein einfaches Rezept für einen leckeren, erfrischenden Kiwi-Smoothie.

Rezept für 4 Portionen
1 Handvoll Spinat
2 Kiwis
2 Bananen
1 Ananas
200 ml Orangensaft

Zubereitung
Den Spinat waschen. Die Kiwis und die Bananen schälen und beides in Stücke schneiden. Dann die Ananas schälen, den Strunk heraus schneiden und auch in Stücke teilen. Den Orangensaft mit den Ananas-Stücken pürieren. Die Kiwis und Bananen dazu geben und ebenfalls mixen. Zum Schluss den Spinat beifügen und alles nochmal kurz pürieren.

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