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Avocado

Fotos: sandid (Pixabay)
Avocado

Cremiger Genuss nicht nur für Vegetarier: Mit der Avocado zu mehr Vitalität und Wohlbefinden. Ihre gesunden Öle machen die Avocado zum Favoriten für alle, die bei ihrer Ernährung auf hochwertige pflanzliche Fette setzen. Die Butterfrucht, wie die Avocado auch genannt wird, hat es so richtig in sich: Mit bis zu 15 Prozent enthält sie unter allen Obst- und Gemüsesorten den höchsten Anteil an ungesättigten Fettsäuren.

Die Avocado gehört zur botanischen Familie der Beeren und wird deshalb nicht zum Gemüse, sondern zum Obst gezählt. Die Exotin ist eine der ältesten bekannten Früchte der Welt, denn schon vor 10.000 Jahren schätzten die Azteken sie als Nahrungsmittel. Von den über vierhundert Sorten sind die glattschalige Nabal, die dünnhäutige Fuerte und die dunkle Hass die bekanntesten. Avocados mögen heißes und trockenes Klima und werden heute hauptsächlich in Mexiko, im Süden der USA sowie in Südafrika, Spanien, Griechenland und Israel angebaut.

Die Südfrucht ist ein echtes Multitalent: Neben den wertvollen Fettsäuren punktet sie mit bestem pflanzlichen Eiweiß und mit Mineralstoffen. Das in ihr reichlich enthaltene Lezithin stärkt die Nerven und das enthaltene Kupfer kurbelt die Produktion der roten Blutkörperchen an. Außerdem enthält die Avocado eine spezielle Zuckerart: die Mannoheptulose. Diese Glukoseform hilft, den Blutzuckerspiegel zu senken und trägt so zu einer besseren Versorgung der Nerven- und Gehirnzellen bei. Als Folge davon fühlen wir uns fit, frisch und geistig wach. Die Avocado ist also der ideale Pausensnack für kleine und große Menschen in der Schule und im Berufsalltag.

Avocados werden im Fachhandel meist noch hart angeboten, reifen aber zu Hause bei Zimmertemperatur nach. Sie sind zum Verzehr geeignet, wenn sie auf Fingerdruck leicht nachgeben. Möchte man den Reifeprozess beschleunigen, wickelt man sie einfach in Zeitungspapier ein und legt sie auf die Heizung. Zum Öffnen werden die Früchte der Länge nach mit einem Messer bis zum Kern eingeschnitten – mit ein paar Drehbewegungen lassen sich die Hälften dann leicht voneinander trennen.

Das Fruchtfleisch ist sehr zart und cremig und hat einen feinen, leicht nussigen Geschmack. Da Avocados bei zu starkem Erhitzen bitter werden können, verzehrt man sie am besten roh. Sie schmecken in Salaten, als Vorspeise, verarbeitet zu Dipps (die bekannteste Variante ist wohl die beliebte mexikanische Guacamole) oder einfach pur: In Scheiben geschnitten macht die Exotin jede Brotscheibe zu einer Delikatesse. Wie wäre es mit einem leckeren Avocado-Mango-Salat mit Garnelen?

Rezept für 4 Portionen
1 Orange
1 Zitrone
1 Knoblauchzehe
4 EL Öl (neutrales oder Olivenöl, je nach Geschmack)
1 Mango
1 Avocado
2-3 Tomaten (je nach Größe)
½ Chilischote
2 Lauchzwiebeln
4 Garnelen
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Zitrone und die Orange auspressen. Jeweils 2 EL Saft verrühren. Nun ein Knoblauchöl herstellen. Dafür die Knoblauchzehen sehr fein würfeln und im Öl andünsten. Der Knoblauch darf nicht braun werden. Das Knoblauchöl abkühlen lassen, unter die Saft-Mischung schlagen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern und dann in feine Würfel schneiden. Die Avocado halbieren, den Kern herauslösen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale kratzen und fein würfeln. Beides in einer Schüssel vermischen und sofort mit der Saft-Knoblauch-Mischung übergießen.

Tomaten, Chilischote und Lauchzwiebeln waschen. Die Tomaten und die Chilischote entkernen und in feine Würfel schneiden. Die Lauchzwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Alles zur Mango und Avocado geben und vorsichtig unterrühren. Den Salat mit Salz und Pfeffer würzen und auf Tellern anrichten.

Die Garnelen in etwas Öl rasch scharf anbraten und den Salat damit garnieren.

Tipps
Dieser Salat eignet sich sehr gut für eine Vorspeise. Für ein Hauptgericht die Mengenangaben erhöhen oder man mischt z. B. Reis unter den Salat.

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